„Vermitteln, dass Fußball Spaß macht“

Dieses Thema im Forum "Profis" wurde erstellt von Herr Bert, 14. August 2020.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Seit anderthalb Wochen ist Tarsis Bonga nun anne Castroper. Zeit, unseren Neuzugang mal langsam vorzustellen. Im Interview spricht der Offensivmann über seine neue sportliche Heimat, die eigenen Qualitäten auf dem Platz und den Grund, warum beim Fußball und nicht wie sein Bruder beim Basketball gelandet ist!

    Hallo Tarsis, die erste Trainingseinheit des heutigen Tages hast du schon absolviert. Was stand für euch auf dem Programm?
    Wir arbeiten momentan sehr viel an der Defensive. Der Fokus liegt in dieser Woche darauf, wie wir richtig anlaufen und kompakt stehen.

    Die Vorbereitung ist eine intensive Zeit. Wie waren die ersten Einheiten mit deinen neuen Teamkollegen?
    Es war gut und hat vor allem viel Spaß gemacht. Ich hatte zwar nur eine kurze Pause, aber es ist immer wieder schön, wenn ich dann wieder Fußball spielen kann – besonders mit den neuen Jungs und dem neuen Trainerteam. Man lernt viele neue Leute kennen, das macht immer Spaß.

    Wie wurdest du in der Mannschaft aufgenommen? Kanntest du vielleicht sogar schon vorher einen deiner Mitspieler?
    Ich kannte noch niemanden, wurde aber sehr gut aufgenommen. Es war alles ganz entspannt. Deshalb sind meine ersten Eindrücke auch durchweg gut. Auch die Trainingsbedingungen sind hier super – deswegen bin ich sehr zufrieden.

    Spürst du schon einen Unterschied zwischen dem VfL und deinem vorherigen Verein Chemnitzer FC?
    Ich bin noch nicht so lange hier, deshalb kann ich noch nicht alles beurteilen, doch allein von den Trainingsbedingungen – den Plätzen, den Kabinen, dem Kraftraum – ist alles einen Tick professioneller geworden. Auch beim Staff und dem Trainerteam merkt man einen Unterschied. Es sind viel mehr Leute um das Team herum, deshalb ist alles noch ein wenig größer als in der 3. Liga.

    Wie würdest du deine Art zu spielen beschreiben?
    Ich würde sagen, dass ich ein sehr körperbetonter Spieler bin. Ich bin groß, schnell und hab auch noch ein bisschen Technik. (grinst) Ich bin ein Spieler, der vermitteln möchte, dass Fußball Spaß macht – das habe ich so als Kind vermittelt bekommen. Es macht Spaß jemandem zuzuschauen, der selbst Spaß am Fußball hat und das Team mitreißt. Das ist mein Ziel: Spaß haben, aber auch die Ernsthaftigkeit, Spiele unbedingt gewinnen zu wollen.

    Wie gefällt es dir bislang in Bochum? Was konntest du schon von der Stadt sehen?
    Eins, zwei Ort habe ich hier in Bochum schon gesehen. Ich glaube, dass es eine sehr entspannte Stadt ist – damit komme ich gut zurecht. Im Bermuda3eck war ich noch nicht, aber viele haben mir schon davon erzählt.

    Wohnst du auch hier in Bochum?
    Ich habe eine Wohnung hier in Bochum gefunden, sie ist auch nicht weit vom Stadion entfernt. Das ist perfekt für mich, damit ich schnell hier sein kann.

    Gebürtig kommst du auch aus dem Westen, oder?
    Ja, genau. Ich bin in Koblenz aufgewachsen und habe zunächst in Bonn, Leverkusen und Düsseldorf gespielt. Und dann habe ich den Sprung in den Osten Deutschlands gemacht, um dort bei Zwickau und Chemnitz zu spielen.

    Wieso bist du eigentlich kein Basketballer geworden?
    Das ist ganz einfach: Mein Vater ist Fußballer und hat mich und meinen Bruder direkt in einen Verein gesteckt. In der Schule habe ich dann auch noch angefangen Basketball zu spielen. Es war dann so, dass ich in beiden Sportarten gut war, doch mehr Talent im Fußball hatte. Bei meinem Bruder war es genau andersherum – er hatte im Fußball so gut wie gar kein Talent, aber dafür sehr viel im Basketball. Das haben wir schon gut aufgeteilt. (grinst)

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