Das Achtelfinale im U 19 DFB-Pokal

Dieses Thema im Forum "VfL - TALENTWERK" wurde erstellt von Herr Bert, 12. September 2019.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

  2. Charly Böttcher

    Charly Böttcher Fanclub-Mitglied

    Schade, in Hamburg wäre ich bestimmt hingefahren.
    Aber egal, wenn die Jungs gewinnen!!!
  3. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Die Paarungen im Achtelfinale in der Übersicht

    FC Ingolstadt – FC Schalke 04
    VfL Bochum – FC St. Pauli
    SSV Ulm – Bayer 04 Leverkusen
    SSV Jahn Regensburg – Dynamo Dresden
    Borussia Mönchengladbach – SV Werder Bremen
    Hannover 96 – FSV Mainz 05
    FC Energie Cottbus – FC Bayern München
    RB Leipzig – VfB Stuttgart
  4. Chamberlain1848

    Chamberlain1848 unserVfL.de User

    Die Spiele finden wohl alle am 05.10. statt, Uhrzeiten sind noch nicht bekanntgegeben.
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  5. OKM

    OKM Moderator

    Guck ich mir an!
  6. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    ...ungefähr so, wie oben in der Grafik angegeben. ;zwincker;
  7. Charly Böttcher

    Charly Böttcher Fanclub-Mitglied

    Du Glücklicher.
    Bei mir ist leider die Entfernung dazwischen.
    Auf das die Jungs die nächste Runde erreichen.
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  8. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    U19 vs. FC St. Pauli (Sa. 11 Uhr)

    Die Ausgangslage
    In der Liga lief es ergebnistechnisch zuletzt nicht rund, die knappe Niederlage in Bielefeld aus der Vorwoche war dennoch eine klare Steigerung gegenüber dem vorherigen schwachen Auftritt gegen Mönchengladbach. Daran soll nun im DFB-Pokal der Junioren angeknüpft werden, ein Erfolgserlebnis vor der anstehenden Länderspielpause wäre natürlich Gold wert. Das leidige Thema Chancenverwertung spielt aber nach wie vor eine zentrale Rolle. Will die Mannschaft von Matthias Lust gegen die Kiezkicker eine Runde weiterkommen, muss die Effizienz in jedem Fall hochgeschraubt werden. Das Selbstvertrauen ist auf jeden Fall da.

    Das sagt der Trainer
    Matthias Lust: „Ein K.o.-Spiel ist immer etwas Besonderes und auch mal eine willkommene Abwechslung zur Liga. Das Weiterkommen ist natürlich ein schönes Ziel, dass wir nach einer richtig guten Trainingswoche selbstbewusst angehen werden. Wir vertrauen auf unsere Stärke, auch wenn es zuletzt nicht nach Plan lief. Die Spiele gegen St. Pauli waren mit Dresden immer interessant. Sie haben immer spielstarke und aggressive Teams, genau das erwarte ich auch für unser Aufeinandertreffen. Erfolgserlebnisse sind immer schön und wichtig und das wollen wir uns erarbeiten.“

    Der Gegner
    Die Paulianer ist wie der VfL etwas durchwachsen in die Spielzeit gekommen und weist nach sieben Spielen in der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost eine völlig ausgeglichene Bilanz mit drei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen bei 14:14 Toren auf. Da erkennt man auch Vorzüge und mögliche Angriffsflächen. Zwei geschossene Tore pro Spiel sind stark, da muss die Hintermannschaft des VfL hochkonzentriert zu Werke gehen. Ebenso viele kassierte Treffer weisen aber auch auf eine nicht immer sattelfeste Defensive hin. Da muss der VfL seine Stärken einbringen und vor allem konsequent im Abschluss sein. Doch die Hamburger kamen zuletzt besser in Fahrt und holten sieben Zähler aus den vergangenen drei Ligaspielen und schossen in diesem Zeitraum bei nur einem Gegentor gleich neun Tore. Im Pokal wurde in Runde eins der Hallesche FC ausgeschaltet.
  9. Charly Böttcher

    Charly Böttcher Fanclub-Mitglied

    Rote Karte Pauli.
    Die letzten 30 Minuten Pauli nur noch zu zehnt.
  10. Charly Böttcher

    Charly Böttcher Fanclub-Mitglied

  11. Charly Böttcher

    Charly Böttcher Fanclub-Mitglied

  12. Charly Böttcher

    Charly Böttcher Fanclub-Mitglied

  13. Charly Böttcher

    Charly Böttcher Fanclub-Mitglied

    ...und zweite Rote Karte für Pauli
  14. aniger60

    aniger60 Moderatorin

    Glückwunsch :fussball10:
  15. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Bayern, Leipzig, Hannover und Mönchengladbach sind raus. Morgen spielen noch die Schalker in Ingolstadt und Leverkusen in Ulm.
  16. OKM

    OKM Moderator

    Seltsame letzte Hälfte in HZ2: nach den Platzverweisen fing ein bisschen das Betteln um Gegenwehr an, die vorherige Überlegenheit schwand und die Gäste haben mit großem Willen ein wenig das Zittern ausgelöst
  17. Charly Böttcher

    Charly Böttcher Fanclub-Mitglied

    Anscheinend war es so:
    Je weniger Spieler Pauli hatte um so gefährlicher wurden sie für den VfL.
    Irgendwie ein Abbild der Lizenzspieler.
    OKM, Scheffkoch und Herr Bert gefällt das.
  18. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Du nimmst mir das Wort quasi aus dem Mund, Charly. ;zwincker;
  19. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    U19_FCSP_HP.jpg

    U19 erreicht Viertelfinale des DFB-Pokals

    Mit einer richtig starken Leistung konnte die U19 des VfL Bochum 1848 das Achtelfinalduell mit dem FC St. Pauli mit 2:1 für sich entscheiden und völlig verdient in die nächste Runde einziehen. Schon vor der Pause waren die Blau-Weißen tonangebend, konnten dies aber zunächst nicht in Tore ummünzen. Mit einer Notbremse schwächten sich die Hamburger nach dem Wechsel selbst (61.), kurz darauf brach Tolga Özdemir per Strafstoß den Bann (66.) und erhöhte weitere fünf Minuten später auf 2:0 (71.). Doch der Gast aus dem hohen Norden kam dank einer Einzelaktion zum Anschluss (77.) und warf nach noch einem Platzverweis (78.) auch mit zwei Man weniger alles nach vorn. Der VfL verpasste die Vorentscheidung, brachte das Spiel aber nach Hause.

    So lief das Spiel

    Vom Start weg hatten die Hausherren den Fuß auf dem Gaspedal und erspielten sich Torchance um Torchance – es haperte jedoch wie so häufig an der Verwertung. Die Kiezkicker agierten überraschend passiv und waren auch im Spiel nach vorn kaum präsent.

    3. Julian Schmidt verzeichnet die erste Annäherung, sein Distanzschuss rauscht jedoch drüber.

    5. Doppelchance für Schmidt und anschließend Calvin Minewitsch, doch beide Abschlüsse aus guter Lage werden von Abwehrbeinen abgeblockt.

    12. St. Paulis erste Halbchance – doch der Kopfball war schwer zu nehmen und segelt daher vorbei, Paul Grave muss gar nicht einschreiten.

    13. Auf der Gegenseite wirkt alles zwingender. So auch Luis Hartwigs wuchtiger Schuss in Richtung langes Eck, den der Keeper der Hanseaten per Fußabwehr pariert. Schmidt hatte Hartwig zuvor toll in Szene gesetzt.

    16. Minewitsch spaziert durch die Reihen der Paulianer und nimmt Schmidt mit, der umgehend zu Tolga Özdemir weiterleitet. Ziemlich frei, aber auch aus spitzem Winkel jagt der Flügelspieler das Spielgerät ans Außennetz.

    20. Schockstarre! Nico Lübke kommt unglücklich auf und verdreht sich das Knie – es geht nicht weiter für den Abwehrhünen, Moritz Römling ersetzt ihn. Gute Besserung, Nico!

    32. Die wohl schwere Verletzung Lübkes hat dem VfL kurzzeitig den Wind aus den Segeln genommen, doch es geht wieder nach vorn. Gabriel Cavar bricht über rechts durch und legt nach innen. Dort bedient Schmidt mit dem ersten Kontakt Minewitsch, dessen Hammer wird vom Schlussmann gehalten.

    Halbzeit: Die Führung wäre überfällig, die Chancen waren da. Die Mannschaft von Matthias Lust überrannte den Gast teilweise und erstickte durch aggressives Pressing nahezu alle Offensivbemühungen im Keim, lediglich der gerechte Lohn fehlt.

    46. Die zweite Halbzeit ist keine 60 Sekunden alt, da liegt schon wieder die Führung in der Luft. Minewitsch ist auf und davon, verzieht aber recht deutlich. Da war mehr drin.

    55. Weiter nur der VfL. Diesmal ist es Kapitän Lars Holtkamp, der ein klasse Comeback feiert, der es nach kurzem Solo probiert – drüber.
    58. Ein seltener Vorstoß der Hamburger, der Abschluss landet auf der aus Pauli-Sicht falschen Seite des Netzes. Keine Gefahr.

    61. Platzverweis für den FC St. Pauli und da hatte der Schiri wahrlich keine Wahl. Hartwig ist auf und davon und kann haarscharf vor dem Sechzehner von hinten nur per Grätsche zu Fall gebracht werden – Schmidt setzt den fälligen Freistoß dann zu zentral an.

    66. TOOOR für den VfL – 1:0. Kurz nach der Roten Karte wird Özdemir im Strafraum unsanft gelegt, den fälligen Strafstoß setzt der Gefoulte platziert und hart ins linke untere Eck aus Schützensicht. Verdient!

    71. TOOOR für den VfL – 2:0. Özdemir legt nach! Ausgangspunkt Schmidt spielt einen feinen Ball nach außen zu Hartwig und geht mit. Hartwig versucht das per Querpass zu belohnen, doch sowohl Schmidt als auch sein Bewacher rutschen vorbei. Glücklicherweise steht Özdemir am zweiten Pfosten mutterseelenallein und schiebt cool ein. Doppelpack für den türkischen U-Nationalspieler.

    77. Tor für den FC St. Pauli – 2:1. Der Anschluss aus dem Nichts für den Gast – und der war mehr als vermeidbar. Pauli-Stürmer Serkan Dursun kann an mehreren Gegenspielern vorbeigehen und dann gekonnt ins lange Eck vollenden. Da muss man energischer dazwischenhauen. Wieder Spannung drin!

    78. Der Jubel über den Anschluss ist noch nicht ganz abgeklungen, da verwandelt er sich aus Gästesicht auch schon in Ärger. Ein Abwehrmann leistet sich noch vor dem Anstoß ein Scharmützel mit einem Bochumer und wird mit einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen.

    85. Pauli wirft auch mit zwei Mann weniger alles nach vorn, was bleibt ihnen auch übrig? Es bieten sich demzufolge aber auch riesige Kontermöglichkeiten. Die wohl beste vergibt Schmidt, der das leere Tor aus 35 Metern anvisiert, nachdem der Torwart gerade noch vor Hartwig an den Ball kam. Der Abschluss kann aber von einem zurückgeeilten Paulianer entschärft werden.

    90.+4! Geschafft. Am Ende wurde es noch ziemlich hektisch, doch Lusts Männer bringen das Ergebnis über die Zeit!

    Fazit: Ein am Ende hochverdienter Sieg, der schon viel früher hätte entschieden werden müssen. So wurde es gegen Neun Mann noch mal eine kleine Zitterpartie, letztlich war es aber ein bärenstarker Auftritt des VfL, nur unnötig spannend am Ende. Kurioserweise war die Leistung gegen elf bzw. zehn Gegner besser und souveräner, aber so ist es zum Ende des Spiels manchmal. Sei’s drum, das Weiterkommen ist der gerechte Lohn, jetzt darf man sich auf das Los im Viertelfinale freuen.

    Das sagt der Trainer

    Matthias Lust: „Wir sind super reingekommen und hätten bei den Chancen schon zur Pause führen müssen. Auch nach der Pause ging es so weiter und wir machen die zwei Tore. Durch den Anschluss wurde es dann trotz Überzahl unnötig hektisch. Der einzige Vorwurf, den ich der Mannschaft machen kann ist, dass wir nicht per Konter schon früher den Sack zu gemacht haben. Schon zuletzt in Bielefeld war es ein guter Auftritt, heute haben sich die Jungs dann auch für eine geschlossene Mannschaftsleistung belohnt. In ihrer Entwicklung ist das Team auf einem richtig guten Weg.“

    Statistik

    VfLU19: Grave – Püschel, Lübke (23. Römling), Kokovas, Holtkamp, Özdemir (90.+3 Mucic), Schmidt (85. Kyeremateng), Hartwig, Heisterkamp, Minewitsch (82. Kaba), Cavar

    Tore: 1:0 Özdemir (66., FE), 2:0 Özdemir (71.), 2:1 Dursun (77.)

    Rote Karten: FCSP (61., Notbremse), FCSP (78. Tätlichkeit)

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